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Süd-West Presse (04.07.2011):
"Beim Konzert des Instituts für Alte Musik am Nachmittag herrschte drangvolle Enge in der Kleinen Hochschulaula. Das Bach-Konzert C-Dur für drei Cembali und Streicher war eine besonders kostbare Preziose im festgeschehen. Die von Marieke Spaans geführten Cembalisten und das von Anton Steck angeführte Streichquintett lieferten einzigartige Klangmixturen. Der gleichmäßige Melodiefluss der barocken Streichinstrumente und die perlenden Klänge der virtuos gespielten Cembali boten Kontraste, die sich mitunter zu einem faszinierenden Gesamtklang vereinten."

Schwäbische Zeitung (04.07.2011):
"Alte Musik als Höhepunkt. Das Konzert des Instituts für Alte Musik war ein Glanzlicht des Hochschul-Jubiläums. Bis auf den letzten Platz war die Kleine Aula besetzt. Zahlreiche Besucher mussten sich mit Stehplätzen begnügen. Selbst vor der offenen Tür standen noch Zuhörer, die sich Johann Sebastian Bachs Konzert C-Dur nicht entgehen lassen wollten. Prof. Marieke Spaans, Evelyn Laib und Carsten Lorenz entlockten den Cembali silberhelle Klänge. Stefanie Hilche (Viola), Gerd Fischer (Barockcello), und Matoko Hosaka (zweite Violine) gaben den harmonisch geführten Hintergrund für Prof. Anton Steck (erste Violine). - und Prof. Detmar Kurig (Violone), red. - Nur eine halbe Stunde dauerte das Konzert, welches den Besuchern in guter Erinnerung bleiben wird..."

Kleine Zeitung (August 2010) – Solo-Rezital in Aflenz:
Den Auftakt der Reihe bildete ein Konzert mit der Cembalistin Marieke Spaans. Die Künstlerin gewährte Einblicke in die Entwicklung der Cembalomusik in Frankreich vom 17. bis zum 18. Jahrhundert. Neben frühen Komponisten wie Louis Couperin mit seiner großartigen "Suite en re mineur" waren auch Werke der Großmeister Francois Couperin und Jean Philippe Rameau zu hören. Spaans gestaltete das Konzert mit ungeheurem Farbenreichtum und atemberaubender Virtuosität. (Herbert Tomaschek)

Franz Szabos Kritisches Journal der Alten Musik (August 2010) – Solo-Rezital in Aflenz:
Die Vollendung, mit der Spaans im allerersten Eröffnungskonzert des Ateliers für Alte Musik in der Pfarrkirche von Aflenz wieder einmal, wie schon so oft, das Cembalo spielte, lässt sich mit Worten nur recht mangelhaft beschreiben. Als letzte Studentin von Gustav Leonhardt, die fünf Jahre mit dem Großmeister studieren konnte, gehört sie zu den seltenen Künstlerinnen, die alle Vorzüge vereinen, die einen großen Musiker ausmachen. Virtuosität und klangliche Perfektion treffen auf luziden Intellekt und paaren sich mit dem großen Herzen einer einfühlsamen Persönlichkeit, die intuitiv in die Seelenwelten der Komponisten einzudringen vermag. Virtuosität gerät ihr nie zum Solovehikel, sondern bleibt immer Dienerin der Komposition. Ihr kraftvolles, beseeltes und meisterhaftes "Toucher" lässt den Zuhörer niemals das Klavier vermissen, besitzt sie doch mit Timing, Artikulation, Verzierung, Legato und Arpeggio allein fünf grundlegende Parameter um klangliche Spannung zu erzeugen. Auch bei schwierigsten Ausprägungen des französischen Bravourstils, wie an diesem Abend zum Beispiel bei François Couperins "Tic-Toc-Choc ou les Maillotins", verliert ihr atemberaubend brillantes Spiel nie seine wunderbare Eleganz.

Ostfriesischer Kurier (Juli 2010) – Musikalischer Sommer in Ostfriesland:
Spätestens mit den Zugaben endet ein Konzert. Nicht so, wenn M.S. einen Abend lang auf einem klangvollen Cembalo gespielt und die Zuhörer restlos verzückt hat. Dann nimmt sie sich die Zeit und gibt – keine Autogramme, sondern höchst interessante Erklärungen zu dem Instrument... Diese Demonstration war ein absolutes Highlight des Abends, die Krönung des Konzerts.... Beide Künstler entlockten ihren wertvollen Instrumenten wunderschöne Klänge, sehr sensibel aufeinander abgestimmt. (Roland Moll)

Ostfriesen Zeitung (Juli 2010) - Musikalischer Sommer in Ostfriesland:
Wie einen Sänger begleitete die hervorragende und virtuose Cembalistin in den langsamen Sätzen der Violinsonate E-Dur von Vater Johann Sebastian Bach den Geiger... Heraus kommt eine Musik, die neben frischem Vorwärtsdrang reich an Affekten, sprechend und dramatisch ist. (Barbara Fischer)

Köln-Bonner Musikkalender (Mai 2010) - Solomatinee in Brühl:
Hier bewies Marieke Spaans ihr ganzes Können: Klares, technisch perfektes Spiel, aber mit aller Wucht und Emotion, die beispielsweise in Bachs Chromatischer Fantasie zu hören sein muss. Besonders hilfreich und interessant für Zuhörer waren die kurzen Werkeinführungen, die die Solistin selber zu den Werken und ihrem Instrument gab. Diese machten wiederum auch deutlich, was sie als Musikerin so besonders auszeichnet: eine intellektuelle und allumfassende Herangehensweise an die Musik, die sowohl die Geschichte der Werke, den Kontext, in dem sie entstanden sind, und die Theorie beinhaltet - und dennoch keine verkopfte und unterkühlte Interpretation, sondern ein tiefes, intellektuelles sowie emotionales Musikverständnis. vd

Rhein-Erft-Rundschau (Mai 2010) - Solomatinee in Brühl:
[...] Tief durchdrungen hat sie die emotionalen Tiefen von Bachs chromatischer Fantasie und Fuge d-moll BWV 903 [...] Den stärksten Eindruck hinterließ indes Carl Philipp Emanuel Bachs "Württembergische Sonate Nr.1". Marieke Spaans spürte die Empfindungen der drei seelenvollen Sätze sensibel auf und bezauberte mit großer, zu Herzen gehender Ausdrucksvielfalt.

Westfälische Nachrichten (April 2010) - Konzert mit Anton Steck in Münster:
Wer so viel Liebe zum historischen Tasteninstrument hat wie Marieke Spaans, findet ganz von selbst poetische Worte. Zwei Tage habe sie bei diesem Fortepiano im Erbdrostenhof "zu Gast" sein dürfen - nun sei das alte Schmuckstück "aus dem Dornröschenschlaf wachgespielt". Auch nach ihrem hochkarätigen Konzert mit dem Geiger Anton Steck sprudelte sie weiter und erklärte dem knappen Dutzend von Interessierten, die das Fortepiano (Wien 1828) noch umringten, welche Finessen sie gerade gehört hatten [...] Dies Erbdrostenhofkonzert strotzte vor Aha-Effekten. Der schönste: Historische Aufführungspraxis muss nicht spröde sein. Oft entlockten Spaans und Steck den Wiener Klassikern eine Süße, die staunen machte. Kein Historismus der raubauzigen Art [...] Als Finale erklingt Beethovens "Frühlingssonate", die man so frisch und unverbraucht selten hört. Historisch? Modern? Einfach gut!
(komplette Rezension unter "Aktuelles")

Franz Szabo - 20. Woche der Alte Musik - Krieglach (2009)
- Konzert mit den Saqueboutiers de Toulouse:
In Anlehnung an einen höchst erfolgreichen Film möchte ich diesem Konzert den Untertitel "Marieke rennt" verleihen - allerdings nicht dem Gelde nach, sondern zwischen Truhenorgel beim Volksaltar und großer Orgel auf der Empore. Als tragende Säule des Konzertes gestaltete sie einfühlsam das Continuofundament für die vielfältigen Bläserfarben: Das strahlenden Blech der Trompeten, die schillernden Farben der Posaunen und die obertonreiche Klangwärme der Zinken [...]
- Konzert "Credo":
[...] Ebenso exquisit eine Canzona von Frescobaldi, die Mariekes Cembalo silbrig mit der Flöte singen ließ [...] Als großartigen, krönenden Abschluss spielte Marieke Spaans die Toccata X in D-Dur von Georg Muffat - ein in Musik gewandetes, intensives Glaubensbekenntnis der nonverbalen Art.

Südkurier (Mai 2009) - Bodenseefestival - Konzert mit Susanne Rydén, John Holloway und Jaap ter Linden:
[...] Sehr sensibel und stilkonform begleitet [...] Schlanker, heller Ton der Violine, wie ebenmäßige Bassgrundierung mit soliden Cembalo-Harmonien machte das musikalische Geschehen transparent, was bei "Paesana" [Veracini, Op.1, Nr.1.] in Klangverdichtung überging. Feingliedrig interpretierte M.S. die Sonate in C-Dur (K 461) von Domenico Scarlatti und ließ dabei die Läufe und Gegenbewegungen rauschen.

Schwäbische Zeitung (Mai 2009) - Bodenseefestival - Konzert mit Susanne Rydén, John Holloway und Jaap ter Linden:
[...] Die Einheit von Körper, Seele, Instrument und Musik erlebte man in Tettnang auch bei [...] der Cembalistin Marieke Spaans auf beglückende Weise [...] Dass ein Abend mit allen neun Arien für Sopran, Violine und Generalbass [G.F.Händel, 9 Deutsche Arien] jedoch keineswegs eintönig wird, sondern zu einer großen Einheit verschmelzen kann, darf man diesen Künstlern und ihrer Liebe zur Barockmusik verdanken[...] Jaap ter Linden lässt mit seinem fein artikulierenden und phrasierenden Spiel vergessen, dass Generalbassbegleitung manchmal eine trockene Angelegenheit ist, ebenso die Cembalistin M.S., die ihren Part so präzise wie fantasievoll gestaltet [...] Satz für Satz nahmen Holloway, ter Linden und M.S. teils wie improvisierend den Charakter einer Arie auf, führten den Dialog zwischen den Stimmen fort und schmückten die Sonatensätze reich aus.

Süd-West Presse (März 2009) - Goldberg-Variationen - Hechingen:
Bereits mit Darbietung der Aria [...] überraschte die Künstlerin ihr Publikum mit blendender Technik, Geläufigkeit und exquisiter Klanggestaltung der 30 Variationen unter unauffälliger Nutzung aller technischer Möglichkeiten des Instruments. Jede Variation war geprägt von wunderbar kantabler Musik, die durch ihre Schönheit bewegte. Die ersten beiden Variationen brachten als Anlauf-Variationen das musikalische Geschehen in Gang. Weiteren lagen zum Teil Kanons zugrunde; anderen fußten auf Ouvertüren oder Fughetten sowie Inventionen, rhythmisch sicher wie dynamisch fein abgestuft gespielt. Zu Herzen gingen auch die Darbietungen mit zuweilen ebenso melancholischer wie meditativer Grundstimmung. Das überdimensionale Gesamtergebnis gab der Cembalistin M.S. recht [...] Ihre Interpretationen setzen Maßstäbe, sie waren sorgfältig gearbeitet und tief empfunden [...] Außerdem strahlte sie jene beeindruckende Sicherheit aus, die nur aus einer sehr genauen Kenntnis und gewachsenen Vertrautheit mit diesem umfangreichen Werk Bach herrühren kann. Die Besucher bedachten M.S. mit minutenlangem Beifall.

Schwarzwälder Bote (März 2009) - Goldberg-Variationen - Hechingen:
Eine beeindruckende Vorstellung auf dem Cembalo [...] Ein außergewöhnliches Konzert [...] begeisterte am Samstag die Besucher in der voll besetzten Rotunde der Villa Eugenia [...] Das Werk vom Blatt weg bühnenreif zu spielen, ist die eine Seite. Die andere - und das ist das Herausragende an der Umsetzung vom Samstag - ist die Fähigkeit der Professorin von der Trossinger Musikhochschule, ihre außerordentliche Virtuosität ganz und gar in den Dienst einer ausgereiften und vor allem ausdrucksstarken Interpretation zu stellen.